Pompom und der wilde Zausel

Themen: Soziales Miteinander, Umgang mit Einwanderern und Autoritäten

Es war einmal eine Königin, die den Bewohnern ihres Königsreiches ein angenehmes Leben bieten konnte. Die Königin hatte ein gutes Herz und nahm jeden auf, dem es nicht so gut ging – auch den wilden Zausel, der eines Tages hungrig und einsam vor dem Schlosstor stand. Sie erlaubte ihm zu bleiben, wies ihm ein schönes Haus zu und schickte ihn zur Schule. Anfänglich schien alles in bester Ordnung, doch der Zausel hielt sich nicht an die Regeln, die im Königreich gelten. Der Königin drohte dem  Zausel, dass er das Königreich wieder verlassen müsse, wenn er sich nicht bessere. Das beleidigte und ärgerte den Zausel so sehr, dass er davonlief und der Königin Rache schwor.

Die Geschichte erzählt weiter von Pompom, der Prinzessin, die auch ihren eigenen Kopf hat und versucht, diesen gegen den Willen ihrer Mutter durchzusetzen. Eines Tages, als Onkel Otto, der Hofzauberer schläft, bemächtigt sich Pompom seines Zauberbuches und probiert einen der seltsam klingenden Zaubersprüche aus – mit weit reichenden Folgen.

Evaluation

“Pompom und der wilde Zausel” wurde 2007 vom Institut für Kriminologie der Universität Tübingen evaluiert. Die Evaluation ist einzusehen bei www.sicherheid.de  und www.praevention-rhein-neckar.de.

Auszüge aus der Evaluation:

” …Insgesamt verdeutlichen die Befunde, dass das Theaterstück Pompom und der wilde Zausel ein geeignetes Medium dafür ist, dass sich Kinder im Alter von ca. 7-9 Jahren mit sozialen Problemen und Konflikten auseinandersetzen können. ….”

“….Ein Marionettenspiel kann also sehr effektiv als Maßnahme in der Kriminalprävention eingesetzt werden, denn es fördert die Auseinandersetzung und das Bewusstsein für konflikthafte soziale Sitautionen und hilft bei der Entwicklung für die Bereitschaft differenzierter und reflektierter Problemlösestrategieen im Gegensatz zur Strategie der schnellen und impulsiven Lösungen, die um so verbreiteter ist, je jünger die Kinder sind. …”